Schiffer-Tree

Live Stream aus der Forschungsstelle Aura - Der Schiffer-Tree wird genauestens überwacht!

Neu:  Das Buch zur artgerechten Honigbienenerhaltung & dem SchifferTree

Neu: Der Vortrag zum SchifferTree und den wildlebenden Honigbienen

 

JETZT NEU:

Der SchifferTree Plus (cal.40) mit 10cm Wandstärke aus massivem Holz aus deutscher Fertigung! Der SchifferTree Plus - besser als jede Klotzbeute!

Klick mich: Webseite: Schiffertree+

Der SchifferTree von der Caritas-Werkstatt Pocking, hier wird gemeinnützig gefertigt!

Siehe Fernsehbericht ab Min 7

Der SchifferTree aus Mondholz

gefertigt in Österreich von Hoiz Tirol, in Kooperation mit Thoma Holz GmbH - weitere Informationen!

SchifferTree in der Schweiz

ACHTUNG:

Würde Sea Shepherd etwa Harpunen verkaufen?

Die schweizer Firma Nova-Ruder und die schweizer Organisation FreeTheBees verkaufen seit einiger Zeit einen modifizierten SchifferTree® als "SwissTree". Sie bewerben diesen aggressiv als wörtlich "erheblich verbesserten Schiffertree®". Dafür wurde das Artenschutzkonzept des SchifferTrees® in ein "Beutensystem" umgewandelt, indem u.a. Revisionsöffnungen eingebaut wurden. Zusätzlich wird ein Zargensystem aus aufeinandergestellten Ringen als "ImkerTree" angeboten. FreeTheBees wird somit zu "KeepTheBees" (...). Mit einer Befreiung der Bienen hat das rein gar nichts mehr zu tun. Hier werden zahlreiche Bewirtschaftungs- und Manipulationsmöglichkeiten an den Bienen geschaffen. Ein direkter Widerspruch zum Artenschutz! Darüber hinaus gibt es keine sinnvolle Aufhängungsmöglichkeit für den Swiss Tree. Der Boden bzw. die Bodennähe ist für die Honigbienen aber ein sogenannter "selektiver Faktor". Bienenschwärme wählen zum Leben immer die Höhe (vergl. Thomas Seeley). Dieses Verhalten stammt aus den Jahrtausenden der natürlichen Selektion und muss im Artenschutz Berücksichtigung finden. Bienenvölker die bodennahe Höhlen besiedelten, fielen überwiegend der natürlichen Selektion zum Opfer. Wenn die Bienengesundheit im Vordergrund steht, dürfen solche Kriterien nicht ignoriert werden.
Darüber hinaus kommen unnatürliche und potentiell emittierende Materialien zum Einsatz (z.B. große Plastikscheiben mit direktem Bienenkontakt). Die Swiss Tree Beute erfüllt somit bei weitem nicht die maximalen und kompromisslosen Qualitätsstandards eines SchifferTrees®. Bemerkenswerter Weise weigerte sich Herr Herzog (Geschäftsführer von Nova Ruder), die durch neueste Erkentnisse gewonnenen, notwendigen Verbesserungen am SchifferTree® umzusetzen. Darunter auch sicherheitsrelevante Aspekte. Die abverkauften Trees entsprechen nicht dem aktuellen Wissensstand und wir raten vom Kauf bei dieser Firma ab! Zusätzlich haben wir der Firma Nova-Ruder den Vertrieb von SchifferTrees® zukünftig untersagt.

Die pauschale Aussage, dass der Swiss Tree ein (erheblich) verbesserter SchifferTree® sei, ist schlichtweg falsch, denn durch den Umbau wird eine Vielzahl von physikalischen Schwachstellen geschaffen. Richtig ist, dass eine für den Artenschutz vorgesehene Baumhöhlensimulation zu einer Beute ("zum Ausbeuten") und unter der Inkaufnahme des Verlusts der physikalischen Integrität, umkonfiguriert wurde. Kurzum, eine Baumhöhlensimulation für den Artenschutz, wurde in einen Stall für die Nutztierhaltung umgewandelt. Grundsätzlich ist die Verbesserung der Haltungsbedingungen in der Nutztierhaltung absolut wünschenswert, notwendig und überfällig. Es ist erfreulich, dass der SchifferTree® jetzt die Grundlagen dafür stellt. Dass dieser Umbau von André Wermelinger (Präsident von FreeTheeBees) als "erheblich verbesserter SchifferTree®" tituliert wird zeigt, dass die Organisation nicht adequat zwischen Artenschutz und Nutztierhaltung differenziert und zudem letztere, entgegen der eigenen öffentlichen Darstellungen, priorisiert. Bei der pauschalen Behauptung "erheblich verbesserter SchifferTree®" dürfte es sich daher um eine vergleichende Werbung handeln, die den guten Ruf des SchifferTrees® zur Verkaufssteigerung des vergleichsweise wenig gefragten "Swiss Trees" ausnutzen soll (Nova Ruder 2020: Nur 37 vertriebene Swiss Trees gegen 128 SchifferTrees®)  und die darüber hinaus nicht den Tatsachen entspricht. Beides verstößt gegen das Schweizer Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Wir bedauern sehr, dass dieser Weg eingeschlagen wurde und wir so zu einer öffentlichen Gegendarstellung gezwungen sind!

Die auf dem SchifferTree® basierende Swiss Tree-Beute wurde für die Nutztierhaltung/Imkerei gebaut und nicht für die Bienen! Außerdem ist der Swiss Tree keine artgerechte Beute, wie auf der Webseite von Nova Ruder dargestellt wird (Stand 04.04.2021)! Artgerecht sind immer nur diejenigen Bedingungen, an welche sich eine Spezies im Laufe der Evolution angepasst hat. Zweifellos haben sich Bienen nicht an das Leben in Holz/Kunstoffverbundbeuten entwickelt, die zudem direkt auf dem Boden oder in Bodennähe stehen und darüber hinaus bewirtschaftet werden. Alleine die Bodennähe ist für eine artgerechte Haltung von Honigbienen bereits ein Ausschlusskriterium. 

Der SchifferTree® wurde hingegen gebaut und entwickelt, um die Bienen von sämtlichen Kriterien der Nutztierhaltung zu befreien, sie vor den manipulativen Eingriffen des Menschen zu schützen und vielzähligen weiteren bedrohten, baumhöhlenbewohnenden Tierarten ein artgerechtes Zuhause zu geben! Der SchifferTree® beantwortet die Bedarfe der vielzähligen idealistischen Tier- und Artenschützer, die einfach nur den Bienen und der Natur etwas Gutes tun möchten, sich aber nicht vorstellen zu können, die Tiere für eigene Zwecke auszubeuten. Ein Jeder kann leere Baumhöhlensimulationen bei sich aufhängen und bedrohten Wildtieren ein artgerechtes Zuhause geben. Eine imkerliche Ausbildung ist dafür, im Gegensatz zur Nutztierhaltung, nicht erforderlich!

Wenn Sie in der Schweiz einen "State of the Art" Schiffertree® erwerben möchten, so empfehlen wir unseren neuen Kooperationspartner, die Schreinerei+. Der Betrieb von Barbara Schranz (Geschäftsführerin) ist ein gemeinnütziger, autorisierter Fertigungsbetrieb, der Menschen mit Beeinträchtigungen eine Arbeit gibt und hervorragende Arbeit leistet: https://www.schreinereiplus.ch/
 

 

SchifferTree91

 

Alles eine Frage der Haltung!

 

Artgerechte Tierhaltung: Bezeichnet Formen der Tierhaltung, bei denen an die ursprünglich natürlichen Lebensbedingungen der Tiere erinnert wird und auf bestimmte angeborenen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht genommen wird. So werden einige artspezifische Bedürfnisse der Tiere stärker berücksichtigt als bei der Massentierhaltung. 

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Artgerechte_Haltung)

Alle derzeitigen Formen der (modernen) Imkerei klammern die ursprünglichen, natürlichen Lebensbedingungen der Bienen weitestgehend aus. Hier findet eines der wichtigsten Kriterien der Tierhaltung, nämlich die Frage der Unterbringung, kaum Berücksichtigung. So werden wärmeverströmende, flache Kisten, Großraumbeuten und die kritisch zu betrachtende Mobilbauweise bzw. die Vorgabe des Wabenbaus als ausreichend angesehen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen von Prof. Thomas Dyer Seeley haben hingegen eindrücklich gezeigt, dass Bienen Baumhöhlen in einer Höhe ab 5 m bevorzugen und Volumen zwischen 20-40 l präferieren. Das Wesen der Bienen möchte offenbar nicht in kalten, feuchten, flachen oder großvolumigen, schimmeligen Kisten auf Rähmchen wohnen, die zudem noch direkt auf dem Boden stehen. Die Honigbienen haben sich im Laufe ihrer 45 Millionen Jahre andauernden Evolution an das Leben in Baumhöhlen angepasst. Diese spezifischen Habitate bieten den wildlebenden Honigbienen noch heute einen perfekten Lebensraum. Eine Kiste kann diesem nicht auch nur annähernd entsprechen. In der Natur können Bienen ungünstige Geometrien durchaus durch den sogenannten "Wirrbau" kompensieren. Eine wärmeverströmende Geometrie wird so oftmals ausgeglichen. Jedoch wird diese überlebenswichtige Fähigkeit der Bienen, durch die Vorgabe des Wabenbaus und die Verwendung von Rähmchen, unterdrückt. Der allumgebende "Beespace" verursacht, dass die von den Bienen erzeugte, lebensnotwendige Wärme stets abstömt, mit signifikanten negativen Auswirkungen auf die Bienengesundheit.

 

Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit bezogen auf die Bienen bedeutet, dass sie unter natürlichen, artgerechten Bedingungen und ohne jegliche menschliche Eingriffe überlebensfähig sind.

 

Natürliche Selektion "Survival of the fittest" unter unnatürlichen Bedingungen?

 

Eine Darwinsche Selektion von Honigbienen, welche in unnatürlichen Bedingungen (z.B. Kisten) leben, ist keinesfalls nachhaltig!

Es gibt derzeit vermehrt Ansätze, die Honigbienen durch die natürliche Selektion, von der Behandlungsabhängigkeit, im Bezug auf Varroamilben zu befreien. Hier werden Honigbienen, die in absolut unnatürlichen Bedingungen (Standardbeuten) leben der "natürlichen Selektion" übergeben. Hierbei treten regelhaft horrende Verluste auf. Das System ist vergleichbar mit der Idee, in der konventionellen Massentierhaltung die Medikation einzustellen. Da die Tiere ohnehin in artfremden Verhältnissen leben, werden alleine diese gesundheitsbeeinträchtigenden Haltungsformen zum primären Selektionsfaktor. Darüber hinaus entstehen bei einer solchen eher "künstlichen" Selektion, wiederum neue Abhängigkeiten. So sahen wir u.a.Wirtschaftsvölker, die sich in der Haupttracht selber abschafften, da sie ihr Brutfeld zugunsten des Eintrags unter ein kritisches Mindestmaß verkleinerten, als wir Ihnen keine neue Stockerweiterung zukommen ließen. Solche Völker wären unter natürlichen Bedingungen nicht überlebensfähig, auch wenn sie dazu in der Lage wären, die Varroamilben selbständig zu bekämpfen. Die Tiere gelangen also, durch eine solche unter künstlichen Voraussetzungen durchgeführte Selektion, von einer Abhängigkeit in die nächste. Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun.

 

Keine Kompromisse mehr!

 

Während auch wir uns in unseren Forschungen in der Vergangenheit überwiegend auf alternative Lösungsstrategien fokussierte haben (Klimadeckel / Stockfeuchte / aufgebrachte Dämmungen, Puderzuckerbehandlungen etc.), um die negativen Symptome der modernen Imkerei zu bekämpfen, gehen wir ab jetzt einen neuen Weg. Es ist sehr viel aussichtsreicher, die eigentlichen Ursachen der Probleme in der Bienenhaltung zu beheben. Kurz um, Ursachenbekämpfung anstatt von Symptombehandlung. Eine Symptombehandlung kann die auftretenden Probleme in der Honigbienenhaltung zwar mildern, jedoch stellt sie zu keiner Zeit eine nachhaltige Lösung dar!

 

Der Schiffer-Tree

 

Der Schiffer-Tree wird gebaut, um das natürliche Verhalten der Bienen und ihre Biologie gegen manipultaive Eingriffe des Menschen zu schützen. 

"This hive is made to safeguard and encourage honeybees' natural behaviour and biology and serves to protect the bees from beekeepers' manipulations and interventions. It represents a radical, indeed a much-needed departure from current methods of beekeeping and paves the way for the honeybees' future resilience and well-being.".

 

 

 

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SchifferTreesP

SchifferTree_Stahlreifen